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Schloss Rosegg wurde 1772 vom Fürsten Orsini-Rosenberg für seine italienische Geliebte, Madame Lucrezia, erbaut. Das Schloss erinnert sehr stark an die italienischen "Brentavillen", Orsini-Rosenberg verbrachte einige Jahre in Italien und wollte mit diesem Sommersitz im Herzen von Kärnten, etwas italienisches Flair heraufbringen!

Das Mobilar und viele Teile der Ausstattung sind noch aus dieser Zeit!

Der 2. Besitzer des Schlosses Rosegg war Peter Ritter von Bohr. Finanzberater des Kaisers und seines Zeichens auch der langgesuchte Geldfälscher. Er war es, der den heutigen Tierpark in Rosegg begründete. Hiezu lies er die Burg der nahegelegenen "Raser Ritter" abtragen und aus den Steinen die Tierparkmauer errichten, welche heute noch die Begrenzung des Wildparkes ist. Von Bohr behielt das Schloss Rosegg aber nur für 2 Jahre. Vielleicht hat er das schöne Schloss nur zum Reinwaschen seines Falschgeldes gebraucht?

Seit 1831 befindet sich das Schloss Rosegg im Besitz der Familie von Liechtenstein. Fürst Johannes von Liechtenstein, erwarb das Schloss von Peter Ritter von Bohr für einen seiner Söhne. Bis in die siebziger Jahre war das Schloss bewohnt, bis 1995 war das Schloss unbelebt und seit 1997 ist das Schloss wieder "bewohnt". Das erste Figurencabinett Österreichs mit lebensechten Figuren kann hier besichtigt werden!

Weiters sind Bilderausstellungen zeitgenössischer Künstler zu sehen, Sommerveranstaltungen Konzerte, Theater und ein kleines Schlosscafé sind ebenfalls hier beheimatet.

Herrlicher Ort für eine gemütliche Pause.
Audioführung: für Erwachsene und Kinder (Deutsch und Italienisch).